Neuwahl der Seniorenvertretung - unsere Kandidat*innen

04. Juni 2022

Alle Münchnerinnen und Münchner sind aufgerufen, sich an der Wahl zur Seniorenvertretung zu beteiligen, wenn sie bis zum Stichtag der Wahl (26. Juni 2022) mindestens 60 Jahre alt sind und seit mindestens sechs Monaten ununterbrochen mit Hauptwohnsitz in München gemeldet sind.

Die Wahlberechtigung ist unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Alle wahlberechtigten Personen erhalten ab Mitte Mai 2022 die Wahlunterlagen per Post zugeschickt. Sie können die Kandidat*innen in Ihrem Stadtbezirk per Briefwahl wählen. In Sendling-Westpark kandidieren 14 Seniorinnen und Senioren. Sie können 7 Stimmen abgeben, mindestens aber drei Stimmen.

Ihr Wahlbrief mit dem Wahlzettel muss spätestens am 26. Juni 2022, 24 Uhr, beim Kreisverwaltungsreferat, Wahlamt, eingegangen sein.

Die Seniorenvertretung ist seit ihrer Gründung im Jahr 1978 aktiver Teil der Münchner Kommunalpolitik und damit eine der ältesten Seniorenvertretungen bundesweit. Sie ist ein überparteiliches und ehrenamtliches Gremium, das von Münchnerinnen ab 60 Jahren gewählt wird. Hauptanliegen der Seniorenvertretung ist, die Interessen und Belange der Seniorinnen in den Stadtbezirken Münchens zu vertreten. Sie bietet regelmäßige Sprechstunden an, um ältere Menschen über Hilfsangebote zu informieren. Außerdem organisiert sie kulturelle und soziale Veranstaltungen. Die Amtszeit der 11. Seniorenvertretung endet. Das Sozialreferat der Landeshauptstadt München führt deshalb am 26. Juni 2022 die Wahl zur 12. Münchner Seniorenvertretung durch. In Sendling-Westpark können für die kommende Wahlperiode 7 Personen in die Seniorenvertretung gewählt werden. Die Wahlperiode dauert vier Jahre.

Die SPD schlägt in Sendling-Westpark vier Kandidat*innen für die Wahl der Seniorenvertretung vor - hier stellen sie sich Ihnen vor:

Louis Giannone

Ich bin 1959 in Sydney, Australien, geboren und 1987 nach München gezogen. Seitdem arbeite ich als Physiker am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching. Meine englische Frau habe ich in München kennengelernt. Die Gesundheitspolitik ist mir wichtig. In der ambulanten, stationären und Kurzzeitpflege sowie bei alternativen Wohnformen für Seniorinnen und Senioren würde ich mich für Verbesserungen einsetzen. Die Arbeitsbedingungen des Pflege- und Krankenhauspersonals müssen verbessert werden. Ich interessiere mich auch für die wissenschaftlichen Debatten über die Klimapolitik und die Energiewende. Wir Seniorinnen und Senioren haben die Verantwortung, die notwendigen Schritte voranzutreiben. Gleichzeitig ist es wichtig, alle jene zu unterstützen, die von den Veränderungen am stärksten betroffen sind.

Anna Poetke

Ich bin 71 Jahre alt. Von Beruf bin ich Erzieherin und Fachpädagogin für Bildungs – und Beratungskompetenz. Ehrenamtlich bin ich tätig im Kuratorium des Caritasverbandes, im Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Thomas Morus und als Tutorin in der Grundschule an der Konrad-Celtis-Straße. Als Seniorenvertreterin der Stadt München möchte ich Ansprechpartnerin für alle älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sein und ihre Interessen vertreten, Bindeglied sein zwischen Seniorinnen und Senioren und der Stadtverwaltung, sowie den Verbänden und der ­Öffentlichkeit den Menschen, die in ihren Ruhestand gehen, den Übergang erleichtern.

Andreas Reimer

Ich bin 61 Jahre alt und Dipl. – Politologe mit Juridicum. Ich habe in der Erwachsenen­bildung gearbeitet, mit Schwerpunkt EU, Gewalt und Zivilcourage. Als Sachbearbeiter im Dienstleistungsbereich war ich auch jahrzehntelang im Betriebsrat tätig. Gute und gesunde Arbeitsbedingungen beugen gegen ­Altersarmut vor. Es müssen dringend und zeitnah die Pflegeberufe aufgewertet werden, chronisch Kranke intensiver betreut werden und ggf. auch mehr Wohngemeinschaften für Seniorinnen und Senioren eingerichtet werden. Dafür werde ich mich in der neu gewählten Seniorenvertretung einsetzen.

Richard Stahnsdorf

Seit 1938 wohne ich im Stadtviertel, vormals Waldfriedhofviertel, und bin von Beruf Rechtsanwalt und Steuerberater. Von 1978 bis 2014 war ich Mitglied des örtlichen Bezirksaussschusses und von 1984 bis 1990 Bezirksaussschuss-Vorsitzender. Ich bin aktuell gewählter Seniorenvertreter und möchte das gerne wieder werden. Bisher habe ich mich intensiv für die Einrichtung einer Palliativbetreuung im Altersheim St. Josef am Luise-Kiesselbach-Platz eingesetzt und bereits für das Heim eine Viertelkraft durchgesetzt. Das möchte ich in Zukunft weiter ausbauen.

Teilen